Elektroauto effektiv laden: Ein umfassender Ratgeber

Tipps & Ratgeber Elektroauto laden

Elektroauto laden: Der ultimative Guide

Die Mobilität befindet sich im Wandel, und das Elektroauto spielt dabei eine Hauptrolle. Mit dem wachsenden Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Elektrofahrzeug. Doch mit der Entscheidung für ein E-Auto ergeben sich auch neue Fragen: "Wo kann ich mein Elektroauto laden?" und "Wie teuer wird das Laden?" sind nur einige davon. Dieser Ratgeber informiert ausführlich zum Thema Elektroauto laden!

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Neue Technologien, neues Wissen

Elektroautos bieten eine saubere Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Sie reduzieren lokale Emissionen auf null und können durch den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Bevor du in die Welt der Elektromobilität eintauchst, ist es wichtig zu verstehen, wie und wo du dein Fahrzeug laden kannst. Dieser Ratgeber führt dich durch die verschiedenen Optionen – von der Wallbox zu Hause bis hin zu öffentlichen Ladestationen. Zusätzlich werden wir einige Grundbegriffe erklären, die beim Laden relevant sind. Packen wir es an:

Elektroauto zu Hause laden

Wallbox: Die private Ladestation

Eine Wallbox zu Hause vereinfacht das Laden deines Elektrofahrzeugs erheblich und erhöht zusätzlich die Sicherheit. Der größten Vorteile liegen aber darin, dein Fahrzeug bequem über Nacht laden zu können, und im günstigeren Strompreis im Vergleich zu öffentlichen Ladestationen.

Die Vorteile einer Wallbox zu Hause

Im Vergleich zur herkömmlichen Haushaltssteckdose ermöglicht eine Wallbox eine schnellere und sicherere Ladung deines Elektroautos. Mit Leistungen von bis zu 22 kW ist dein Fahrzeug im Vergleich zu den langsamen 2,3 kW an der Schuko-Steckdose schnell wieder einsatzbereit. 11 kW sind jedoch meistens ausreichend für die heimische Wallbox und technisch einfacher und kostengünstiger umzusetzen.

Weiterführende Informationen:

Schnellladen mit Gleichstrom:
Eine Elektroautobatterie verwendet Gleichstrom (DC). Die Elektrizität, die aus dem Netz kommt, ist jedoch Wechselstrom (AC).
Es gibt zwei verschiedene Arten des Ladens, abhängig davon, wo die Elektrizität von AC in DC umgewandelt wird. Beim Heimladen, das AC-Laden ist, wandelt der bordeigene Lader des Autos den Wechselstrom in Gleichstrom um und leitet ihn dann an die Batterie weiter. Der bordeigene Lader hat eine eingebaute Geschwindigkeitsbegrenzung, wie schnell er dies tun kann. Die maximale Geschwindigkeit liegt in der Regel bei etwa 11 kW, was bedeutet, dass das AC-Laden im Allgemeinen 35-65 Kilometer Reichweite pro Stunde hinzufügen kann.

Beim Laden mit Gleichstrom erfolgt die Umwandlung außerhalb des Fahrzeugs in der Ladestation. Das Glaichstromladen ist fast ausschließlich öffentlichen Ladestationen vorbehalten, und diese sind in der Regel relativ teuer. Das schnelle Aufladen lassen sich die Anbieter gerne fürstlich bezahlen. Da der Strom, der ins Auto fließt, die bordeigene Aufladung umgeht, kann die Batterie viel schneller wieder aufgefüllt werden. Die derzeitigen Maximalgeschwindigkeiten liegen bei etwa 30 Minuten für eine Aufladung von 80 %.

Vorteile AC-Laden

  • Weit verbreitet und zugänglich
  • Anschaffung und Betrieb kostengüstiger
  • Schonender für den Akku
  • Kompakt und platzsparend

Nachteile AC-Laden

  • Langsameres Laden
  • Onboardlader begrenzt Ladeleistung
  • Onboardlader bringt zusätzliches Gewicht

Vorteile DC-Laden

  • Schnelleres Laden
  • Höhere Effizienz bei hohen Ladeleistungen durch direkte DC-Ladung ohne Umwandlungsverluste

Nachteile DC-Laden

  • Höhere Kosten
  • Weniger verbreitet
  • Größerer Batterieverschleiß

Installation und Sicherheitsaspekte einer Wallbox

Eine fachgerechte Installation durch einen qualifizierten Elektroinstallateur ist essentiell, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Außerdem ist die Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber nicht zu vergessen, wenn diese mehr als 11 kW liefert, ist sie sogar genehmigungspflichtig.

Einphasig vs. dreiphasig?

Wallboxen kommen in Varianten mit ein- oder dreiphasigem Anschluss. Bei einem einphasigen Anschluss ist eine Stromstärke bis zu 20 A möglich, was eine Ladeleistung von etwa 4,6 kW ergibt.
Dreiphasige Wallboxen hingegen bieten mit 11 kW (3x16 A) oder bis zu 22 kW (3x32 A) eine deutlich höhere Ladeleistung. Sie sind daher zu empfehlen, wenn die technische MAchbarkeit gegeben ist. Technologien für bidirektionales Laden, die das Zurückspeisen von Strom ermöglichen, sind aktuell noch in der Entwicklung, aber ihre Markteinführung steht kurz bevor.

Welche Unterschiede gibt es bei Wallboxen?

Wallboxen variieren in Ladeleistung, Bedienkomfort und Konnektivität. Zum sicheren Betrieb ist es auf jeden Fall wichtig, dass sie über Schutzmechanismen gegen Gleichstromfehler verfügen.
Einen aktuellen Test verschiedener Wallboxen findet man zum Beispiel hier.

Was kostet eine Wallbox? Gibt es Zuschüsse?

Die Preise für Wallboxen bewegen sich zwischen 400 und 2000 Euro. Trotz der eingestellten Förderung durch die KfW in Deutschland bieten manche Bundesländer und Energieversorger noch Zuschüsse. Es kann sich lohnen, in die aktuellen Fördermöglichkeiten hineinzusehen. In Österreich existiert noch ein staatliches Förderprogramm für Ladeinfrastruktur.


Kann man Fahrzeuge mit Strom aus der eigenen PV-Anlage laden?

Ja, das Laden mit Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist die umweltfreundlichste und oft kostengünstigste Methode. Am besten ist es, den Überschuss aus der eigenen Stromproduktion direkt in das Elektroauto zu laden. Bei nicht ausreichender Sonnenenergie kann auf Netzstrom zurückgegriffen werden. Ausführliche Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

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Wie finde ich die nächste öffentliche Ladesäule?

Für die Suche nach öffentlichen Ladestationen eignen sich diverse Apps und Webseiten. Zu den empfehlenswerten gehören:


Welche Ladekarten gibt es und was kosten sie?

Ladekarten von Energieunternehmen und Mobilitätsanbietern ermöglichen das Laden jeweils an den eigenen, aber auch an Säulen von Fremdanbietern. Das nennt sich dann Roaming. Abgerechnet wird nach Zeit oder geladener Strommenge oder auch einer Kombination von beiden. Die Kosten variieren je nach Betreiber. Es ist ratsam, sich auch über eventuelle Roaming-Gebühren zu informieren. Auf der ganz sicheren Seite ist man, wenn man mehrere Ladekarten verschiedener Anbieter vorrätig hat.
Einen Überblick über die besten Ladekartenanbieter findest du hier.
Hier findest du die besten Ladetarife in Deutschland und in Österreich.


Wie bezahle ich an Ladestationen?

Die Bezahlung erfolgt meist über eine Ladekarte oder eine Smartphone-App, die man sich im Vorhinein besorgen muss. In Deutschland müssen neu installierte Ladestationen inzwischen auch die Möglichkeit des Ad-hoc-Ladens über QR-Code und mobile Webseiten bieten, hier ist dann weder eine Ladekarte noch eine App nötig.


Welchen Stecker brauche ich an der öffentlichen Säule?

Öffentliche Ladesäulen nutzen den Typ-2-Stecker für Wechselstromladung (AC) und den CCS-Stecker für Gleichstromladung (DC). Für ältere Fahrzeuge gibt es passende Adapter. Der Typ-2-Stecker lädt mit maximal 22 kW, die CCS Stecker schaffen bis zu 350 kW.

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Simona Marino
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