THG-Quoten-Reform: Was E-Auto-Fahrer jetzt wissen müssen

Mehr Geld fürs E-Auto-Fahren geschenkt bekommen INSTADRIVE ecarso

Geld fürs E-Auto-Fahren - und einige wissen nichts davon

Wer ein Elektroauto besitzt, kann in Deutschland und Österreich jedes Jahr eine Prämie einstreichen - unabhängig davon, wie viel er fährt oder wo er lädt. Viele Elektroauto-Halter nutzen diese Möglichkeit nicht. Dabei hat der deutsche Bundestag im April 2026 eine Reform beschlossen, die den Markt hinter dieser Prämie neu ordnen und fairer machen wird. Die Ausgangslage für E-Auto-Fahrer ist besser als seit Jahren - auch wenn Märkte bekanntlich unberechenbar bleiben.
In diesem Artikel erklären wir, wie die THG-Prämie funktioniert, welche Änderungen der Bundestag beschlossen hat - und was das konkret für deine jährliche Auszahlung bedeuten könnte.

Was ist die THG-Prämie - und warum gibt es sie?

E-Auto-Fahrer sparen CO₂ ein - und Mineralölunternehmen zahlen dafür. So funktioniert die THG-Prämie.

Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verpflichtet Mineralölunternehmen dazu, die CO₂-Emissionen ihrer Kraftstoffe Jahr für Jahr zu senken. Wer Benzin oder Diesel verkauft, muss nachweisen, dass er einen wachsenden Anteil dieser Emissionen einspart - oder zumindest bilanziell ausgleicht.

Eine der Möglichkeiten: Emissionszertifikate von E-Auto-Fahrern kaufen. Denn wer elektrisch fährt, spart im Vergleich zum Verbrenner nachweislich CO₂ ein. Diesen Einsparwert zertifiziert das Umweltbundesamt - und Mineralölunternehmen können ihn auf ihre Minderungspflicht anrechnen. Für das Zertifikat zahlen sie einen Preis, den E-Auto-Halter über Vermittler wie INSTADRIVE unkompliziert beantragen und als Prämie ausbezahlt bekommen können.

Aktuell erhalten E-Auto-Fahrer in Deutschland ca. 250 bis 330 € pro Jahr - mit minimalem Aufwand.

Was hat der Bundestag beschlossen?

Im April 2026 wurde die THG-Quote grundlegend reformiert - mit höheren Quotenzielen, strengeren Kontrollen und dem Ende billiger Erfüllungsoptionen.

Im April 2026 hat der Bundestag die THG-Quote grundlegend reformiert. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
Die Quote steigt schrittweise und deutlich: von heute 12 % auf 25 % bis 2030 und auf 65 % bis 2040. Für Mineralölunternehmen wächst damit der Druck, Jahr für Jahr mehr Emissionen einzusparen - oder anderweitig auszugleichen.
Palmöl-Reststoffe fallen als Erfüllungsoption weg. Bisher konnten Mineralölunternehmen ihre Minderungs-Pflicht günstig mit Palmöl-basierten Biokraftstoffen erfüllen. Dieser Ausweg ist ab 2027 Geschichte.
Erneuerbare Kraftstoffe zählen künftig nur noch, wenn staatliche Vor-Ort-Kontrollen möglich sind. Günstige Importe aus Ländern, in denen Kontrollen kaum möglich waren, verlieren damit ihre Anrechenbarkeit. Ein Schritt, der den Markt ehrlicher macht und billige Angebote weiter verknappen wird.
Erstmals wird eine Pflichtquote für synthetische Kraftstoffe eingeführt. Grüner Wasserstoff und sogenannte RFNBOs bekommen eine eigene Unterquote, die bis 2040 auf 10 % steigen soll. Der Markt dafür steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.

Was bedeutet das für die THG-Prämie?

Die Rahmenbedingungen deuten auf höhere Prämien hin - Gewissheit bietet der Markt jedoch keine

Die Reform greift an zwei Stellen gleichzeitig: Sie erhöht die Nachfrage nach Emissionszertifikaten - und verknappt gleichzeitig das Angebot an billigen Alternativen. Weniger günstige Erfüllungsoptionen für Mineralölunternehmen bedeutet potenziell mehr Nachfrage nach CO₂-Zertifikaten von E-Auto-Fahrern.

Die Reform verknappt das Angebot an billigen Erfüllungsoptionen und erhöht gleichzeitig die Nachfrage - strukturell spricht einiges für einen Anstieg der Prämien. Da die THG-Prämie jedoch kein staatlicher Zuschuss, sondern ein frei am Markt gebildeter Preis ist, bleibt die weitere Entwicklung offen. Wie schnell beispielsweise der Markt für synthetische Kraftstoffe wächst und welche neuen Erfüllungsoptionen entstehen, wird die Preisentwicklung mitbestimmen.

Fazit: Die Reform zeigt Wirkung – aber das letzte Wort hat der Markt

Der Gesetzgeber setzt mit der THG-Quoten-Reform die richtigen Hebel an: mehr Verbindlichkeit, weniger Betrug, klare Ziele bis 2040. Für E-Auto-Fahrer bedeutet das eine strukturell bessere Ausgangslage als in den vergangenen Jahren, in denen billige und teils betrügerische Importe den Markt unter Druck gesetzt und zu niedrigen Prämien geführt hatten.
Was bleibt: Viele E-Auto-Fahrer wissen bis heute nicht, dass sie jährlich Geld für ihre CO₂-Einsparungen bekommen können. Wer ein Elektroauto fährt und die THG-Prämie noch nicht beantragt hat, lässt bares Geld liegen - unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt. Jetzt informieren und mit minimalem Aufwand die THG-Prämie kassieren!

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Simona Marino
Verkaufsleiterin

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