THG-Prämie in Österreich: Wenig bekannter finanzieller Bonus

THG-Prämie in Österreich Wenig bekannter finanzieller Bonus INSTADRIVE ecarso

Ein positiver finanzieller Nebeneffekt der Elektromobilität

Ein finanzieller Aspekt des E-Autos bleibt bei österreichischen Elektroautofahrern häufig unter dem Radar: die THG-Prämie. Sie ist kein klassischer Bonus, keine staatliche Förderung und auch kein Thema, das beim Autokauf aktiv angesprochen wird. Entsprechend kennen erstaunlich viele E-Autofahrer diese Möglichkeit bislang gar nicht.

Das liegt nicht an fehlendem Interesse, sondern an der Struktur des Systems. Die THG-Prämie ist im Alltag unsichtbar, wirkt zeitlich verzögert und funktioniert anders als bekannte Fördermodelle. Wer sich nicht gezielt danach sucht, kommt mit dem Thema kaum in Berührung. Deshalb sorgt sie immer wieder für eine Überraschung, wenn E-Autofahrer erstmals davon hören.

Was steckt also hinter der THG-Prämie in Österreich, warum ist sie vergleichsweise wenig bekannt und welche Rolle kann sie für E-Autofahrer spielen? Ein genauer Blick hilft, das System einzuordnen und zu verstehen und für sich zu nutzen.

Warum bleibt die THG-Prämie im Alltag vieler E-Autofahrer unsichtbar?

Weil die THG-Prämie kein klassischer Kaufanreiz, keine Förderung und kein laufender Kostenpunkt ist, taucht sie im Alltag vieler E-Autofahrer schlicht nicht auf.

Elektromobilität wird im Alltag vor allem über sichtbare und unmittelbar spürbare Themen wahrgenommen. Reichweite, Ladeinfrastruktur oder Strompreise stehen für viele E-Autofahrer in Österreich im Mittelpunkt. Finanzielle Aspekte rund ums E-Auto sind relevant, wenn sie direkt mit dem Kauf oder den laufenden Betriebskosten verbunden sind.

Die THG-Prämie passt nicht in dieses Schema. Sie erscheint weder auf der Rechnung des Autohändlers noch ist sie Teil der monatlichen Strom- oder Servicekosten. Es handelt sich nicht um eine staatliche Förderung und auch nicht um einen Bonus, der aktiv beworben oder automatisch ausgezahlt wird. Entsprechend fehlt ein konkreter Berührungspunkt im Alltag.

Hinzu kommt, dass die THG-Prämie zeitlich verzögert wirkt und im Hintergrund abgewickelt wird. Wer sich nicht gezielt mit dem Thema beschäftigt, stößt im Elektroautoalltag kaum darauf. Das erklärt, warum dieser finanzielle Aspekt der Elektromobilität selbst unter E-Autofahrern in Österreich vergleichsweise wenig bekannt ist.

Warum spielt die THG-Prämie beim Autokauf in Österreich keine Rolle?

Weil die THG-Prämie kein Verkaufsargument ist, keinen fixen Betrag hat und nicht Teil des eigentlichen Kaufprozesses ist, gehört sie strukturell nicht in die Kaufberatung.


Beim Autokauf stehen andere Themen im Vordergrund: Fahrzeugpreis, Ausstattung, Lieferzeit, Finanzierung oder Leasingkonditionen. Alles, was unmittelbar entscheidungsrelevant ist, muss klar bezifferbar und direkt dem Fahrzeug zuordenbar sein. Die THG-Prämie erfüllt genau diese Kriterien nicht.

Sie ist kein fixer Bonus, der beim Kauf angerechnet werden kann, und auch keine staatliche Förderung mit klarer Zusage. Die mögliche Vergütung entsteht erst später, ist marktabhängig und wird nicht vom Händler selbst abgewickelt. Damit fehlt sie im Verkaufsgespräch dort, wo Kaufargumente üblicherweise verankert sind.

Hinzu kommt, dass die Abwicklung der THG-Prämie außerhalb des Fahrzeugkaufs stattfindet. Händler sind daran organisatorisch nicht beteiligt und können weder Höhe noch Zeitpunkt einer möglichen Auszahlung verbindlich zusagen. Aus Sicht der Kaufberatung ist das Thema damit nachgelagert – und wird entsprechend oft gar nicht angesprochen.

Dass viele E-Autofahrer in Österreich beim Autokauf nichts von der THG-Prämie hören, ist daher kein Versäumnis einzelner Akteure, sondern eine Folge der Struktur des Systems.

Was steckt hinter der THG-Prämie in Österreich?

Die THG-Prämie ist kein Bonus für E-Autofahrer, sondern entsteht aus einer gesetzlichen Verpflichtung für Unternehmen – E-Autos liefern dafür eine handelbare Emissionseinsparung.

Die THG-Prämie ergibt sich aus der sogenannte Treibhausgasminderungs-Quote. In Österreich sind Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in Verkehr bringen, verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen jährlich zu senken.

Um ihre gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, haben diese Unternehmen mehrere Möglichkeiten. Sie können etwa in alternative Kraftstoffe investieren, Emissionen an anderer Stelle reduzieren oder Emissionseinsparungen zukaufen. Beim Letztgenannten kommt die Elektromobilität ins Spiel: Ein Elektroauto verursacht im Betrieb keine direkten CO₂-Emissionen und das gilt rechnerisch (ist es aber auch tatsächlich) als Emissionseinsparung gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Diese Einsparung kann man sich vom Umweltbundesamt zertifizieren lassen.

Dieses Einsparzertifikat kann der E-Autofahrer nun an ein Unternehmen verkaufen, das dadurch seine CO2-Bilanz aufbessern kann. Einzelne E-Autofahrer tun das nicht jeder für sich, sondern über spezialisierte THG-Dienstleister. Diese sammeln die Emissionseinsparzertifikate vieler Elektroautos, bringen sie gebündelt in den Markt und verkaufen sie an quotenverpflichtete Unternehmen, die ihre CO2-Minderungsziele erfüllen müssen. Der Verkaufserlös ist dann die THG-Prämie, die an die E-Autofahrer ausgezahlt wird.

Die THG-Prämie ist also kein staatlicher Zuschuss und auch keine Förderung. Sie entsteht indirekt aus dem Handel mit Emissionseinsparungen. E-Autofahrer können daran freiwillig teilnehmen, indem sie ihre rechnerische Einsparung über einen Dienstleister in den Markt bringen und verkaufen lassen. In welcher Höhe daraus eine Auszahlung entsteht, hängt vom Zertifikate-Markt und vom jeweiligen Jahr ab.

Weil dieses System im Hintergrund abläuft, keinen fixen Betrag garantiert und nichts mit dem eigentlichen Fahrzeugkauf zu tun hat, bleibt die THG-Prämie für viele E-Autofahrer in Österreich unverständlich oder völlig unbekannt.

Was bedeutet die THG-Prämie konkret für E-Autofahrer in Österreich?

E-Autofahrer können freiwillig teilnehmen und eine Vergütung erhalten.


Für E-Autofahrer in Österreich bedeutet die THG-Prämie vor allem eines: Sie können teilnehmen, müssen es aber nicht. Weder gibt es eine automatische Auszahlung noch eine Verpflichtung, sich damit zu beschäftigen. Wer möchte, kann seine rechnerische Emissionseinsparung jedoch in den Markt einbringen und im Gegenzug eine Vergütung erhalten.

Der praktische Aufwand für Fahrzeughalter ist dabei äußerst gering. Benötigt wird in der Regel nur die Zulassungsbescheinigung. Die Zertifizierung des CO2-Einsparung durch das Umweltbundesamt sowie die Vermarktung der Emissionseinsparung erfolgen durch THG-Prämien-Dienstleister.

Die Auszahlung erfolgt meist nicht sofort, sondern erst nachdem das Zertifikat tatsächlich verkauft wurde. Es gibt aber auch Anbieter, die sofort auszahlen. Dann fällt die Prämie aber üblicherweise um einiges niedriger aus. Die Höhe der Vergütung ist nicht fix festgelegt, sondern hängt von der jeweiligen Marktlage und vom betreffenden Jahr ab. Das Jahr ist deshalb wichtig, weil die staatlichen Einsparvorgaben jährlich erhöht werden.

Muss ich als E-Autofahrer aktiv werden, um die THG-Prämie zu nutzen?

Ja. Ohne Anmeldung bei einem Dienstleister gibt es kein Geld.


Die THG-Prämie wird nicht automatisch ausgezahlt. E-Autofahrer müssen sich aktiv bei einem Dienstleister registrieren, damit ihre rechnerische Emissionseinsparung überhaupt vermarktet werden kann. Ohne diesen Schritt bleibt die THG-Prämie ungenutzt.

Wie können E-Autofahrer in Österreich die THG-Prämie praktisch nutzen?

Die Teilnahme am Quotensystem ist jährlich möglich und an wenige, eindeutige Voraussetzungen geknüpft.


Grundsätzlich können Halter am THG-Quotensystem teilnehmen, deren Fahrzeug in Österreich zugelassen ist und die selbst als Halter in der Zulassungsbescheinigung eingetragen sind.

Entscheidend ist dabei, dass es sich um ein reines Batterieelektrofahrzeug handelt. Hybrid- oder Plug-in-Hybridfahrzeuge sind in Österreich nicht zugelassen. In der Zulassungsbescheinigung (Zulassungsschein) muss im Feld P.3 „Elektro“ vermerkt sein. Zusätzlich muss das Fahrzeug zweispurig sein und darf für das jeweilige Kalenderjahr noch nicht bei einem anderen Dienstleister angemeldet worden sein.

Die Anmeldung selbst ist an ein zeitliches Fenster gebunden. Für jedes Kalenderjahr muss die THG-Quote neu eingereicht werden. Beim INSTADRIVE THG-Service ist die Anmeldung für das jeweils abgelaufene Jahr noch bis Mitte Februar des folgenden Jahres möglich. Die Einreichung der Fahrzeugdaten beim Umweltbundesamt zur Zetrifikatserstellung ist bis Ende Februar des Folgejahres freigeschaltet. Das bedeutet, dass Elektroautofahrer zum aktuellen Zeitpunkt noch ca. einen Monat Zeit haben ihr Elektroauto Geld verdienen zu lassen!

Die Teilnahme ist jedoch nicht auf ein einzelnes Jahr beschränkt. Solange ein Elektroauto weiterhin zugelassen ist und die genannten Kriterien erfüllt, kann die THG-Prämie grundsätzlich jedes Jahr erneut beantragt werden. Voraussetzung bleibt lediglich, dass das Fahrzeug pro Jahr nur einmal und über einen einzigen Dienstleister angemeldet wird.

Die konkrete Höhe der Auszahlung ist nicht gesetzlich festgeschrieben, sondern ergibt sich aus der Marktlage und den Konditionen des jeweiligen Dienstleisters. Beim INSTADRIVE THG-Service liegt die THG-Prämie in Österreich aktuell bei rund 300 Euro pro Elektroauto.

Für Privatpersonen ist schließlich auch die steuerliche Einordnung relevant. Einnahmen aus dem Verkauf der eQuote gelten in Österreich als steuerfrei. Die erhaltene THG-Prämie muss daher nicht versteuert werden.

Fazit: Ein einfacher Schritt, den zu viele noch nicht nutzen

Die THG-Prämie ist kein kompliziertes Förderkonstrukt, sondern eine einfache Möglichkeit, als E-Autofahrer in Österreich einen finanziellen Bonus mitzunehmen. Das System läuft im Hintergrund, der organisatorische Aufwand ist überschaubar und für Privatpersonen bleibt die Auszahlung steuerfrei.

Wer ein reines Elektroauto fährt, kann diese Möglichkeit ohne großen Aufwand nutzen. Beim INSTADRIVE THG-Service ist die Anmeldung für das abgelaufene Jahr noch möglich. Es geht um einen Bonus, der sonst ungenutzt bleibt – hol ihn dir jetzt.


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Simona Marino
Verkaufsleiterin

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