Was ist der NIO ET9 – und warum sorgt er für Aufsehen?
Der NIO ET9 mischt mit Hightech und Luxus die Oberklasse auf.
Wenn du denkst, du hast schon alle Luxus-Elektroautos gesehen, dann bringt der NIO ET9 dich auf ganz neue Gedanken. Jonas vom YouTube-Kanal Jönohs durfte das imposante Schiff erstmals live erleben – und zwar bei einem Techniktag des Zulieferers ZF, der das Fahrzeug für Demos zur Verfügung stellte. Das ist bereits ein Hinweis: Dieses Auto ist nicht nur irgendein neues Modell, sondern eine fahrende Technologiestudie auf Serienniveau. Mit über 5,30 Metern Länge tritt der ET9 gegen S-Klasse, 7er BMW und sogar den Maybach an – aber auf ganz eigene Art: höher, mutiger, kantiger.
Und es wird klar: Hier kommt ein Auto, das nicht nur durch Design glänzt, sondern auch durch die Integration bahnbrechender Technologien wie Steer-by-Wire, 900-Volt-Architektur und elektrisch verstellbaren Komfortsitzen mit Joystick-Steuerung. Wir sehen uns an, was Jonas zu dem Fahrzeug zu sagen hat.

Wie groß ist der NIO ET9 – und was steckt beim Design dahinter?
Mit über 5,30 m Länge ist der ET9 eine Mischung aus Limousine und Crossover.
Beim ersten Blick auf den ET9 wird klar: Der will gesehen werden. Die Seitenlinie ist eigenständig, die Bauhöhe eher SUV-typisch und doch bleibt er eine elegante Luxuslimousine. Jonas beschreibt das Auto als „Zwischengröße“ – also nichts für Menschen, die gerne in engen Innenstädten parken. Aber genau das ist der Punkt: Der ET9 ist ein Showcar für die oberen Zehntausend – und bietet dabei vorne einen 105-Liter-Frunk und hinten 450 Liter Kofferraum. Auffällig: Die Heckklappe öffnet nicht ganz – was vermutlich daran liegt, dass der Fokus im Fond liegt – samt Kühlschrank, Make-up-Spiegel und einem herausfahrbaren Tisch.
Wie schnell lädt der NIO ET9 – und was steckt unter der Haube?
Der 120 kWh-Akku lädt mit bis zu 600 kW – das ist Weltspitze.
Jetzt wird’s technisch – und atemberaubend: Im ET9 steckt ein riesiger 120-kWh-Akku, der über eine 900-Volt-Architektur versorgt wird. Das Resultat? Ladeleistungen bis zu 600 kW – damit bist du in nur 14 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Jonas stellt die spannende Frage: Wozu dann noch Battery Swapping, das NIO in China ebenfalls anbietet? Für ihn ist das Schnellladen praktischer – weil man die Wartezeit draußen verbringen kann. Damit dürfte der ET9 ein Statement für die Ladeinfrastruktur der Zukunft setzen. Wir sind gespannt, was daraus werden wird.
Wie fährt sich der ET9 mit ZF-Technologien?
Jonas erklärt, dass viele der im ET9 verbauten Innovationen vom deutschen Zulieferer ZF stammen – einem der weltweit führenden Technologieunternehmen für Fahrwerks-, Antriebs- und Sicherheitssysteme. ZF hatte den ET9 zu einem exklusiven Technik-Event mitgebracht, um genau diese neuen Systeme in Aktion zu zeigen.
Besonders eindrucksvoll fand Jonas das sogenannte Steer-by-Wire-System. Dabei gibt es keine mechanische Verbindung mehr zwischen Lenkrad und Rädern – alles läuft rein elektronisch. Trotzdem fühlt sich die Lenkung völlig natürlich an, denn ein Zusatzmotor erzeugt künstlich ein realistisches Lenkgefühl. Genial findet Jonas den variablen Lenkwinkel: Beim Einparken genügen kleine Lenkradbewegungen für starke Richtungsänderungen, während bei höherem Tempo die Lenkung weniger direkt reagiert – das sorgt für mehr Stabilität und Sicherheit.
Auch das Bremsen wird im ET9 neu gedacht: Mit dem Brake-by-Wire-System ersetzt ZF die klassische Hydraulik durch rein elektrische Stellmotoren. Jonas war begeistert, wie weich und präzise der Wagen selbst an Steigungen zum Stehen kommt – ganz ohne das typische Nachruckeln oder Zurückrollen. Da es keine Bremsflüssigkeit mehr braucht, entfällt auch ein großer Teil der Wartung. Für Jonas ist das Fahrgefühl dabei völlig vertraut – aber technisch viel fortschrittlicher als bei herkömmlichen Systemen.
Wie intelligent ist das Fahrwerk des NIO ET9?
ZF steuert alle Komponenten zentral – für mehr Sicherheit und Komfort.
Was passiert, wenn Fahrwerk, Sensorik und Reifentypen miteinander reden? Genau das zeigt ZF mit der zentralen Fahrwerkslogik. Ob gelöste Radbolzen oder falsche Reifen – das System erkennt es und passt die Steuerung entsprechend an. Jonas war besonders beeindruckt vom Zusammenspiel mit GoodYear: Das Fahrwerk erkennt automatisch, ob Winter- oder Sommerreifen montiert sind – und kompensiert Unterschiede direkt. Das Ergebnis: mehr Sicherheit, weniger Eingriffe, keine Kompromisse.
Was bietet der Innenraum des NIO ET9?
Luxus wie bei Rolls-Royce – mit technischen Finessen für jeden Passagier.
Der Innenraum? Reines Wohlfühlkino. Jonas ist begeistert von den elektrisch öffnenden Türen mit Kamera-Sicherheitsanzeige. Die Fondsitze sind nicht einfach Sitze – es sind Liegewiesen mit Kopfkissen, Fußstütze, Rückenverstellung, eigenen Displays und mehr. Highlight: Ein kleines Türdisplay zeigt beim Blinken automatisch das Kamerabild – und warnt vor Hindernissen. Auch cool: Ein ausfahrbarer Tisch, ein Make-up-Spiegel, elektrische Sonnenrollos und eine Mittelkonsole mit integrierter Technik. Die Software im Querformat-Display läuft butterweich, mit Streaming-Optionen für Europa. Nur die Displayposition könnte für einige etwas hoch sein, meint Jonas.
NIO ET9 Cockpitansicht

Welche technischen Highlights zeichnen den ET9 aus?
Vom Level-2+-Autopiloten bis zur integrierten Kamera in der Tür – der ET9 bietet echte Innovationen.
In China ist der ET9 bereits für autonomes Fahren innerorts zugelassen – mit Level 2+ Standard. Dafür sorgen neue Sensoren am Dach und an den Seiten. Das technische Gesamtpaket erinnert in vielen Aspekten an Tesla, aber mit einem spürbaren Fokus auf Komfort, Haptik und Benutzererlebnis. Besonders spannend: das rotierende NIO-Logo, inspiriert von Rolls-Royce, sowie die individuell einstellbare Fußauflage per Joystick.
Die technischen Highlights des NIO ET9 auf einen Blick:
Technisches Detail | Beschreibung |
---|---|
Akku | 120 kWh, 900-Volt-System |
Ladeleistung | bis zu 600 kW (10–80 % in 14 Minuten) |
Battery Swapping | ja, Akkuwechsel in ca. 5 Minuten möglich |
Steer-by-Wire | elektronische Lenkung ohne mechanische Verbindung |
Brake-by-Wire | elektronisches Bremssystem, kein Hydrauliköl nötig |
Autonomes Fahren | Level 2+ (China, innerstädtisch) |
Fazit: Ist der NIO ET9 ein Blick in die Zukunft?
Ja – der ET9 zeigt eindrucksvoll, wie Luxus und Hightech heute schon zusammenfinden.
Wenn du dich fragst, wie sich die Zukunft des Fahrens anfühlt – der ET9 gibt dir die Antwort. Mit Technik auf dem neuesten Stand, einem durchdachten Bedienkonzept und dem Fokus auf maximalen Komfort wird klar: Dieses Auto ist kein Experiment. Es ist ein Statement. Auch wenn der ET9 vorerst nur in China verfügbar ist, dürfte sein Einfluss auf die globale Autoindustrie nicht lange auf sich warten lassen. Und wenn er dann auch nach Europa kommt, wird sich herausstellen, wie er sich gegen europäische Luxusmodelle positionieren kann.
Weiterführende Links
Deutschland
Österreich
Schweiz
Kostenlosen Termin buchen. Beraten lassen. 100 € geschenkt*.
Lass dich von unseren E-Auto-Spezialisten zu Fahrzeugen und Leasing-Optionen beraten – unabhängig von Marken und ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.

Simona Marino
Verkaufsleiterin
Regelmäßige E-Mobility Updates sichern!
Einmal im Monat die wichtigsten News zur Elektromobilität ins Postfach.