Neues Tesla Model Y Standard – nur 3.000 € unter Premium?

Tesla Model Y Standard LR Hinterradantrieb INSTADRIVE ecarso

Einordnung der neuen Model-Y-Standard-Variante

Mit dem Model Y Standard Maximale Reichweite Hinterradantrieb erweitert Tesla das Angebot um eine Variante, die auf dem Papier gut aussieht. 657 Kilometer WLTP-Reichweite und eine Positionierung unterhalb der teuren Premium-Version sprechen zunächst für ein attraktives Gesamtpaket. Doch hier beginnt auch die eigentliche Diskussion. Denn der Preisabstand zur Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb-Version beträgt lediglich 3.000 Euro. Und dieser Unterschied wirkt auf den zweiten Blick erstaunlich klein. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass die Premium-Version nicht nur anders, sondern in vielen Bereichen deutlich umfangreicher ausgestattet ist. Damit stellt sich unweigerlich die Frage, ob diese Preisdifferenz für viele Käufer überhaupt eine echte Hürde darstellt. Oder anders formuliert: Werden nicht zahlreiche Interessenten bereit sein, die 3.000 Euro zusätzlich zu investieren, um spürbar mehr Komfort, Technik und Ausstattung zu bekommen? Die neue Standard Maximale Reichweite-Version ist attraktiv positioniert, könnte aber ausgerechnet durch die Nähe zur Premium-Ausführung in ihrer Rolle geschwächt werden. Um diese Dynamik besser einordnen zu können, lohnt sich zunächst ein genauer Blick darauf, wie sich die neue Standard Maximale Reichweite-Version konkret vom bisherigen Standard-Modell unterscheidet.

Tesla Model Y Standard LR RWD INSTADRIVE ecarso

Was unterscheidet das Model Y Standard Maximale Reichweite von der bisherigen Standard-Version?

Die neue Standard Maximale Reichweite-Version ist deutlich reichweitenstärker als die "normale" Standardversion.


Im Vergleich zum bisherigen Model Y Standard Hinterradantrieb markiert die neue Standard Maximale Reichweite-Version eine deutliche Verbesserung. Der relevante technische Unterschied liegt dabei in der Reichweite, während Preis und Positionierung ebenfalls angepasst wurden. Statt 534 Kilometern nach WLTP erreicht die neue Variante 657 Kilometer und positioniert sich damit eindeutig als Langstreckenmodell. An den Fahrleistungen ändert sich hingegen nichts. Beide Versionen beschleunigen in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine identische Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h. Auch beim Schnellladen gibt es keine Unterschiede. Sowohl der bisherige Standard als auch die neue Langstrecken-Variante laden an Superchargern in 15 Minuten bis zu 260 Kilometer nach.
Jetzt wird es interessant, denn nun kommen wir zum Preis. Während der bisherige Standard bei 39.990 Euro startet, liegt die neue Standard Maximale Reichweite-Version bei 46.990 Euro. Damit entfernt sie sich deutlich vom Einstiegsniveau und rückt preislich in die Nähe der Premium-Modelle.

Wie fällt der Preisabstand zur Premium Maximale Reichweite RWD tatsächlich aus?

Der Abstand von 3.000 Euro wirkt angesichts der Premium-Ausstattung überraschend klein.


Mit 46.990 Euro positioniert sich die neue Langstrecken-Variante innerhalb der Standard-Modelle deutlich über dem bisherigen Preisniveau. Gleichzeitig liegt die Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb-Version bei 49.990 Euro. Dazwischen liegen lediglich 3.000 Euro. Dieser vergleichsweise geringe Unterschied verändert Preisgefüge der gesamten Modellpalette. Denn bei einem Fahrzeug in dieser Preisklasse ist eine Differenz von 3.000 Euro für viele Käufer kein harter Schnitt, sondern eher eine Abwägungsschwelle. Der Blick richtet sich dadurch automatisch auf das, was man für diesen Betrag zusätzlich bekommt. Die Langstrecken-Variante bietet zwar einen (geringfügig) größeren Aktionsradius, doch preislich rückt sie sehr nah an die entsprechende Premium-Version. Dadurch verliert der Preis zunehmend seine trennende Funktion zwischen Standard und Premium. Stattdessen entsteht eine Situation, in der sich Käufer weniger fragen, ob sie sich die Premium-Version leisten können, sondern ob sie auf deren zusätzliche Ausstattung bewusst verzichten wollen.

Was fehlt der Standard Maximale Reichweite im Vergleich zur Premium-Version?

Es fehlen zahlreiche Komfort- und Technikmerkmale, die den Innenraum, das Fahrwerk und den Fahralltag deutlich komfortabler machen.


Im direkten Vergleich zur Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb-Version wird schnell klar, dass die neue Langstrecken-Variante auf eine ganze Reihe von Komfort- und Technikfeatures verzichtet. Das beginnt im Innenraum. Das Audiosystem fällt einfacher aus, es stehen weniger Lautsprecher zur Verfügung und ein zusätzlicher Touchscreen für die zweite Sitzreihe fehlt komplett. Auch die Ambientebeleuchtung, die den Innenraum der Premium-Version sichtbar aufwertet, wird nicht angeboten. Bei den Sitzen zeigen sich weitere Unterschiede. Während die Premium-Version mit perforiertem veganem Leder sowie beheizten und belüfteten Vordersitzen ausgestattet ist, bietet die Langstrecken-Variante diese Funktionen nicht. In der zweiten Sitzreihe fehlen sowohl Sitzheizung als auch elektrische Verstell- und Umklappfunktionen. Auch bei der Klimatisierung bleibt es einfacher, da die Luftauslässe hinten nur manuell einstellbar sind. Hinzu kommt der Verzicht auf den HEPA-Filter mit Biowaffen-Schutzmodus, der bei der Premium-Version Teil des Konzepts ist. Außen setzt sich das Bild fort. Die Premium-Version bietet ein Panorama-Glasdach, aufwendigere Lichttechnik mit LED-Lichtleisten, größere Felgenoptionen und ein komfortableres Fahrwerk mit frequenzabhängiger Dämpfung. In Summe entsteht ein deutlicher qualitativer Abstand, der im Alltag spürbar ist und den vergleichsweise geringen Preisunterschied in ein neues Licht rückt.

Warum könnte der geringe Abstand die neue Standard-Version schwächen?

Der geringe Preisunterschied senkt die Hemmschwelle zur Premium-Version und lenkt viele Kaufentscheidungen automatisch nach oben.


Der Abstand von lediglich 3.000 Euro zwischen der Langstrecken-Variante und der Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb-Version könnte die Entscheidung vieler Interessenten beeinflussen. In der Preisklasse um 50.000 Euro wird ein Unterschied von 3000 Euro wohl nicht als grundlegende Hürde wahrgenommen, sondern als überschaubarer Schritt zu spürbar mehr Ausstattung. Hier geht es aber auch um Kaufpsychologie. Wer bereits bereit ist, knapp 47.000 Euro für ein neues Fahrzeug auszugeben, stellt sich weniger die Frage, ob er sich die Premium-Version leisten kann, sondern ob er bewusst auf deren Zusatzfunktionen verzichten möchte. Die Liste der fehlenden Komfort- und Technikmerkmale macht diese Entscheidung greifbar. Mehrwert im Innenraum, zusätzliche Displays, bessere Sitze, aufwendigere Lichttechnik und ein komfortableres Fahrwerk wirken im Alltag unmittelbar. Dadurch kann die Langstrecken-Variante trotz ihrer um ca. 30 km größeren Reichweite in eine schwierige Position geraten. Sie bietet objektiv viel, steht aber sehr nah an einer Version, die sich emotional und qualitativ klarer absetzt. Für Tesla entsteht so das Risiko, dass sich ein großer Teil der Käufer direkt für die Premium-Version entscheidet, weil der gefühlte Gegenwert der 3.000 Euro höher ist als der Preisunterschied selbst.

Tesla Model Y Cockpitansicht

Tesla Model 3 & Model Y günstige Standardmodelle vorgestellt INSTADRIVE ecarso

Für wen bleibt die Standard Maximale Reichweite dennoch sinnvoll?

Sinnvoll ist sie vor allem für Käufer, die maximale Reichweite priorisieren, bewusst auf Premium-Komfort verzichten wollen und 3000 Euro sparen möchten.


Trotz der Nähe zur Premium-Version bleibt die Standard-Variante für eine definierte Zielgruppe interessant. Im Mittelpunkt steht dabei der Fokus auf maximale Reichweite innerhalb der Model-Y-Baureihe. Mit 657 Kilometern nach WLTP bietet sie den größten Aktionsradius und richtet sich an Fahrer, die lange Distanzen regelmäßig absolvieren oder möglichst selten laden möchten und für die auch 30 km mehr Reichweite wichtig sind. Für diese Nutzer hat Reichweite einen höheren Stellenwert als Komfortdetails oder zusätzliche Technikfunktionen. Gleichzeitig spricht die Version Käufer an, die eine bewusst nüchterne Ausstattung bevorzugen. Wer auf Ambientebeleuchtung, zusätzliche Displays oder Sitzbelüftung verzichten kann und stattdessen Wert auf Funktionalität legt, findet hier ein gutes Angebot. Auch preisbewusste Interessenten können zur Zielgruppe gehören, für die die 3.000 Euro Differenz zur Premium-Version zwar überschaubar, aber dennoch relevant sind. In diesen Fällen geht es nicht um den maximalen Gegenwert, sondern um eine klare Priorisierung. Die neue Standard-Variante ist damit keine Kompromisslösung, sondern eine bewusste Entscheidung für Reichweite und Einfachheit innerhalb des Angebots von Tesla.

Fazit: Ist der geringe Preisabstand am Ende ein Risiko für Tesla?

Die neue Langstrecken-Variante des Model Y ist auf dem Papier schlüssig positioniert, steht insgesamt aber vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Sie bietet die größte Reichweite innerhalb der Baureihe und richtet sich damit an Fahrer, für die dieser Punkt oberste Priorität hat. Gleichzeitig rückt sie preislich sehr nah an die Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb-Version heran. Diese Nähe hat Einfluss auf  die Entscheidungsfindung. Statt einer klaren Trennung zwischen Standard und Premium entsteht eine Grauzone, in der Käufer sehr genau abwägen, welchen Mehrwert sie für einen überschaubaren Aufpreis erhalten. Die Premium-Version punktet dabei nicht mit einem einzelnen Feature, sondern mit einem spürbar höheren Komfortniveau über viele kleine Details hinweg. Das kann im Alltag schwerer wiegen als der reine Blick auf Reichweitenwerte.

Kostenlosen Termin buchen. Beraten lassen. 50 € geschenkt*.

Lass dich von unseren E-Auto-Spezialisten zu Fahrzeugen und Leasing-Optionen beraten – unabhängig von Marken und ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.

*Jetzt oder nie: 50 € Bonus bei Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach kostenlosem Beratungstermin!
simona marino key account management INSTADRIVE E-Autos mieten leasen abonnieren

Simona Marino
Verkaufsleiterin

Regelmäßige E-Mobility Updates sichern!

Einmal im Monat die wichtigsten News zur Elektromobilität ins Postfach.


Elektroauto Leasing leicht gemacht:

Das Elektroauto-Abo ohne Kopfschmerzen: All-inclusive. Du brauchst dir nur noch um deine Freizeit Gedanken zu machen.

>